Lichtenwalde – Ort und Umgebung mit Historie
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Das historische Zentrum mit
Rittergut
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Das Zschopautal bei
Lichtenwalde
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Lichtenwalde-Seite
Der Ort Lichtenwalde mit dem historischen
Zentrum und Rittergut
Zum
historischen Gebäudeensemble von Lichtenwalde gehören neben dem Schloss
mit Barockgarten das Rittergut, die Brauerei, das Schlossgasthaus, die
Orangerie und das Kellerhaus sowie alte Fachwerkhäuser im Niederdorf und
die Mühle im Tal. Erwähnenswert ist außerdem der gräfliche Friedhof mit
einem 6 m hohen Kruzifix aus dem Oberammergau.

Die Orangerie
mit vollflächig verglaster Fachwerkfassade und angebautem Gärtnerwohnhaus
wurde um 1820 errichtet. Sie dient als Überwinterungshaus für
Kübelpflanzen mit 6 – 8oC Innentemperatur im Winter. 1956
hatte man entschieden, einen weiteren Teil des Gebäudes für Wohnzwecke
umzugestalten. Die in der Folgezeit immer weiter verfallende verglaste
Halle konnte endlich 1996 saniert und zur Nutzung als Pflanzenhaus im
Winter und als Veranstaltungsraum im Sommer übergeben werden. Das
Kellerhaus ist das eigentliche Gärtnerwohnhaus. Es entstand 1723 an der
Stelle des 1623 gebauten ersten Schulhäusleins.
An der Seite des Gebäudes befindet sich seit Anlage des Schlossgartens
der Zugang zu einem Felsenkeller aus Burgzeiten. Er diente zur Lagerung
von Obst und Gemüse.

Die Brauerei
entstand mit dem Schlossbau 1722-1726. Ein Brand zerstörte 1842 den
Komplex. Auch die angrenzende gleichaltrige herrschaftliche Schenke,
heute Schlossgasthaus, erlitt Schaden. 1908 wurde der Brauereibetrieb
eingestellt. Zu DDR-Zeiten nutzte das Volksgut
das Gelände. Das Hauptgebäude diente als Wohnhaus. Seit 1995 ist ein
landwirtschaftliches Kontroll-und Bildungszentrum ansässig.

Das
Rittergut fand erstmals Mitte des 14. Jh. Erwähnung. Es diente zunächst
zur Versorgung der Burgbesatzung und entwickelte sich später zu einer wirtschaftlichen
Stütze der Herrschaft Lichtenwalde. Verbunden damit war
eine stetige Erweiterung des Komplexes und eine Anpassung an moderne
Bewirtschaftungsformen. Wesentliche bauliche Veränderungen können z.B.
mit Verlagerung der Brennerei und Schaffung des neuen Wagenschuppens mit
Getreideboden zwischen 1879 und 1912 nachgewiesen werden. Mit der
Bodenreform 1945 wurde das Rittergut enteignet und in ein Volksgut umgewandelt. Seit Einstellung der
landwirtschaftlichen Produktion Anfang der 90er Jahre entstanden im Zuge
einer schrittweisen Sanierung moderne Wohn-, Gewerbe- und Verkaufsräume
(z.B. eine Kunstgalerie, das Weinrestaurant La Vinothek, ein Coffee-Shop,
ein Antikhandel, eine Kerzenwerkstatt und weitere diverse
Verkaufseinrichtungen).
 
Auch
der Rittergutskomplex hatte seine Brandkatastrophe erlebt. Am 28.08.1609
zwischen 5 und 6 Uhr brannten die Gebäude vollständig nieder und wurden
auf Befehl des Kurfürsten wieder aufgebaut. Wann das Taubenhaus, heute
Wahrzeichen des Rittergutes, seinen Ursprung hat, ist nicht nachgewiesen.
Angebote im Historischen
Zentrum
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Bossard-Antik
& Souvenir mit Besucherservice
(Schlossallee 7 im Rittergut – Eingang schräg gegenüber dem
Schlossgasthaus)
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Kaffee Naturale
COFFEE SHOP - Verkauf verschiedenster Kaffeesorten mit Ausschank
sowie weitere Galerien und Läden im Rittergut
-
Gastronomie im Ort: Best Western Hotel, Parkgaststätte, Schlossgasthaus, La Vinotheque,
Restaurant Vitzthum
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Kräutergarten und Ausstellungsraum der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt
im Kellerhaus sowie Umweltbibliothek im Schloss
-
Hochzeitsservice Evelyn
Dittrich im Kellerhaus
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